Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich "KI/Data Science Kriminaltechnische Analytik" (w/m/d) gesucht

Bundeskriminalamt – Wiesbaden
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich „KI/Data Science Kriminaltechnische Analytik“ (w/m/d) Personenkreis: Tarifbeschäftigte und Beamtinnen und Beamte Arbeits-/Dienstort: Wiesbaden Beschäftigungsumfang: Vollzeit/Teilzeit Vergütung/Besoldung: EG 14 TV EntgO Bund mit dem Ziel der Verbeamtung bzw. A 13h/​A 14 BBesG (Bundes­besoldungs­gesetz) Bewerbungs­frist: 31.10.2026 Arbeits-/Dienstbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt Joblevel: Fachkraft Berufs­gruppe: IT und Technik 2. Berufs­gruppe: Wissenschaft und Forschung Kennziffer: T-2026-75 Unterstützen Sie uns als Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter KI/Data Science (w/m/d) im Bereich Kriminaltechnische Analytik, Material- und Mikrospuren im Kriminaltechnischen Institut des Bundeskriminalamtes. Wir führen wissenschaftliche Untersuchungen mit dem Ziel der Ermittlungsunterstützung sowie der Erstellung kriminaltechnischer Gutachten für Strafverfahren durch. Zur effektiven Unterstützung dieser Aufgabe durch Entwicklung von Innovationsprojekten mit KI als Werkzeug benötigen wir Ihre kreativen Problemlösestrategien. Wenn Sie Interesse an anspruchsvollen und dynamischen Herausforderungen haben, strukturiert arbeiten und Verantwortung übernehmen möchten und zugleich eine sinnstiftende und erfüllende Aufgabe in einem starken Team suchen, finden Sie bei uns ein optimales Arbeitsumfeld. Machen auch Sie das Richtige und bewerben Sie sich jetzt! Aufgaben Verantwortliche Planung, Konzeption, Entwicklung, Implementierung, Anwendung, Koordinierung und Überwachung von KI‐Lösungen in der auswertenden Kriminaltechnik mit Schwerpunkt Analytik von Material- und Mikrospuren, insbesondere Aufbereitung großer, heterogener Datensätze (z. B. Mess-, Bilddaten und Textinforma­tionen) im forensischen Kontext unter Berück­sichtigung wissen­schaftlicher Methoden, Qualitäts­sicherung und forensischer Anforderungen einschließlich Dokumentation und Ergebnis­darstellung Entwicklung und Implementierung von Methoden des maschinellen Lernens und der Daten­analyse zur Auswertung komplexer analytischer Daten aus unter­schiedlichen instrumentellen Messtechniken inkl. Muster­erkennung Analyse und Bewertung bestehender Abläufe sowie Ableitung von Automatisierungs- und Optimierungs­potenzialen durch KI und datengetriebene Tools Schnitt­stellen­management zwischen IT, Fach­bereichen und Management; verständliche Kommunikation von Nutzen und Funktions­weisen der KI‐Anwendungen Über­nahme von Teilaufgaben beim Aufbau eines Netzwerks für KI‐Kompetenzen und bedarfs­gerechte Schulung von Mitarbeitenden der Fachgruppe Vertretung der KI‐Interessen der deutschen Kriminaltechnik auf nationaler/​​europäischer/​​internationaler Ebene (z. B. in Arbeits- und Expertengruppen) Die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung wird aus folgenden Gründen vorausgesetzt: Dienst­reisen, im Rahmen von nationaler und internationaler Zusammen­arbeit planbar gelegentlich: ca. 3 – 5 Mal pro Jahr Länge der Dienst­reisen in der Regel bis zu einer Woche Inland und Ausland planbar gelegentlich: ca. 3 – 5 Mal pro Jahr Länge der Dienst­reisen in der Regel bis zu einer Woche Inland und Ausland Diese Rahmenbedingungen sind dynamisch. Veränderungen im Zusammenhang mit der Aufgabenwahrnehmung können Anpassungen oder Verschiebungen erforderlich machen. Unsere Erwartungen (zwingend erforderlich) Abgeschlossenes wissen­schaftliches Hochschul­studium (universitäres Diplom, Magister oder Master) im Bereich Informatik, Data Science, Künstliche Intelligenz oder ein vergleichbares abgeschlossenes wissen­schaftliches Hochschul­studium aus dem MINT‐Bereich mit Schwerpunkt KI Eine mindestens 2‐jährige einschlägige praktische Erfahrung im Bereich Daten­analyse/​​Statistik und Machine Learning Gute Deutsch­kenntnisse in Wort und Schrift gemäß des Gemein­samen Europäischen Referenz­rahmens für Sprachen (vglb. Niveau B2) On Top Sie verfügen über sehr gute Programmier­kenntnisse, insbesondere in Python, sowie Erfahrungen mit gängigen Bibliotheken und Frameworks (z. B. NumPy, Pandas, Scikit-learn, PyTorch). Sie haben Erfahrung in der Entwicklung, Anwendung und Validierung datenge­triebener Modelle bzw. KI‐Anwendungen. Sie bringen Erfahrung im Umgang mit komplexen bzw. hochdimensionalen Daten­sätzen inkl. analytischer Messdaten und multivariater Statistik und Feature Engineering mit. Sie verfügen über Erfahrung mit erklärbarer KI (Explainable AI) sowie mit Methoden zur Bewertung und Absicherung/​​Validierung von Modellen. Sie besitzen ein Grundverständnis im Bereich rechtlicher Rahmen­bedingungen (z. B. EU AI Act), Daten­schutz und Risiko­abschätzung beim Einsatz von KI‐Lösungen. Sie haben eine sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, verfügen über gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, sind belastbar sowie selbstständig und flexibel bei der Aufgaben­erledigung Das bieten wir – Benefits für Mitarbeitende Vergütung: Entgelt­gruppe 14 TV EntgO Bund, Eingruppierung nach tariflichen Bestim­mungen TV EntgO Bund und vorliegenden persönlichen Voraussetzungen, Planstelle A 13/14 BBesO hinterlegt, Verbeamtung bei Vorliegen der beamten- und laufbahn­rechtlichen Voraussetzungen; Abordnung von Beamtinnen und Beamten mit dem Ziel der Versetzung ins BKA, BKA‐Zulage Langfristig planbar: sicherer Job im öffent­lichen Dienst mit BKA‐Zulage und der Möglichkeit der Verbeamtung (Tarif­beschäftigte) Immer up to date: umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungs­angebot Teamkultur: Offene Kommunikation und ein Arbeiten in interdiszi­plinären Teams, in denen Zusammen­arbeit, Kreativität und gegen­seitige Unterstützung im Fokus stehen Work-Life-Balance: 30 Tage Urlaub, Überstunden­ausgleich, 24. und 31.12. arbeitsfrei, flexible Arbeits­zeit­gestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen und die Möglichkeit zum tageweisen mobilen Arbeiten Entspannt zur Arbeit: mit Zuschuss zu einem Deutschland­jobticket (DJT) und kostenfreien Parkplätzen direkt vor der Tür Bewerbung und Auswahlverfahren Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis zum 31.10.2026 unter https://bewerbung.bka.de/job-offer/view/1027 (Kennziffer T‐2026‐75). Sollten Sie wegen einer Schwerbehinderung diese Möglichkeit nicht nutzen können, senden Sie uns Ihre Bewerbung einfach an: Bundeskriminalamt ZV22-Tarifgewinnung 65173 Wiesbaden Das Auswahlverfahren besteht aus einem computergestützten Psychodiagnostischen Test, der formalen Eignungsprüfung einem strukturierten Interview sowie einer Arbeitsprobe. Alle Testabschnitte stellen jeweils Ausschlusskriterien dar. Sollte ein einzelner Testabschnitt nicht bestanden werden, endet das Auswahlverfahren automatisch. Ausnahmen von dieser Regelung bestehen für Schwerbehinderte sowie Ihnen gleichgestellte Menschen. Alle Informationen zu wichtigen Bewerbungsunterlagen, Details zu den spezifischen Auswahlverfahren und wie Sie sich vorbereiten können, finden Sie auf unserer Infoseite zum Bewerbungsprozess beim BKA. Wissenswertes Das Einverständnis zur Durch­führung einer einfachen Sicherheits­überprüfung nach § 8 SÜG (Sicherheits­überprüfungsgesetz) ist Voraussetzung für eine Bewerbung. Diese Sicherheits­überprüfung darf nicht zum Ergebnis haben, dass ein Sicherheits­risiko vorliegt, das der sicherheits­empfindlichen Tätigkeit entgegensteht (§ 14 SÜG). Um die künftige KT-Mitarbeiterin/​den künftigen KT-Mitarbeiter als mögliche/n Spuren­verursacher/in im Zusam­men­hang mit kriminal­technischen Untersuchungen an DNA‐Spurenträgern ausschließen zu können, ist die Bereitschaft zur Abgabe einer Probe der eigenen DNA zwecks Aufnahme in die Intern-Referenzdatei des BKA (gem. § 24 BKA-Gesetz) verpflichtende Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Bei erfolg­reicher Bewerbung als Tarif­beschäftigte/​Tarif­beschäftigter erfolgt grundsätzlich zunächst eine Eingruppierung nach EG 13 TV EntgO Bund mit entsprechend reduziertem Aufgaben­bereich. Nach einer erfolgreichen Einarbeitungszeit von ca. 1 1⁄2 Jahren ist eine Höher­gruppierung in die EG 14 TV EntgO Bund vorgesehen. Das Bundes­kriminalamt fördert die Gleich­stellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerberinnen in diesen Bereichen bevorzugt berücksichtigt. Wir fördern die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeits­leben. Bei formeller Eignung werden schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen zu Auswahl­verfahren zugelassen und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird nur das Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Für uns zählt das Können; nicht die sexuelle Orientierung oder Identität, die Religion oder die Herkunft. Wir begrüßen daher Bewerbungen aller Menschen. Über uns Wir als Zentralstelle der deutschen Polizei tragen zusammen mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder aktiv zur inneren Sicherheit Deutschlands bei. Wir führen Ermittlungsverfahren, schützen die Mitglieder der Verfassungsorgane des Bundes, arbeiten national und international eng mit anderen Sicherheitsbehörden zusammen, analysieren, forschen und entwickeln neue Techniken und Methoden zur Kriminalitätsbekämpfung im 21. Jahrhundert – und das in einem Team mit über 70 verschiedenen Berufsgruppen. Kontakt ZV 22 – Personalmanagement h. D. und vergleichbar Tarifbeschäftigte Telefon: +49 611 55‐31500 (Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr) E-Mail: ZV22-Tarifgewinnung@bka.bund.de