Abschlussarbeit (w/m/d) - Rettungsdienstdaten als Indikator für soziale Verwundbarkeit
Gehalt: Von 34.400,00 € bis 68.000,00 €
Das erwartet dich:
Die Verwundbarkeit von urbaner Bevölkerung zu verstehen, ist essentiell um z.B. Risikoanalysen für Naturgefahren wie Hitzewellen oder Überflutungen durchzuführen und die lokale Gefahrenabwehr bzw. den Katastrophenschutz effektiv zu gestalten. Traditionell werden unterschiedliche Indikatoren wie z.B. Alter, Einkommen und Bildung für soziale Verwundbarkeitsanalysen kombiniert. Solche Ansätze haben jedoch Schwierigkeiten in der Gewichtung und Validierung. Die ausgeschriebene Arbeit soll deshalb untersuchen, ob die Häufigkeit und die räumliche Verteilung von Rettungsdiensteinsätzen eine Alternative zur Messung von sozialer Verwundbarkeit darstellen kann. Dazu sollen unterschiedliche Analysemethoden durchgeführt und verglichen werden.
Deine Aufgaben:
Das Vorhaben bietet Raum für mehrere Abschlussarbeiten und Praktika. Die jeweilige genaue Durchführung kann an die Fähigkeiten und den fachlichen Hintergrund der Studierenden angepasst werden. Mögliche Aufgaben umfassen u.a.:
- Recherche zu gängigen Methoden der sozialen Verwundbarkeitsanalyse
- Recherche, Aufbereitung und Verarbeitung von Geodaten (Zensus, sozioökonomische Bevölkerungsinformationen, Einsatzdaten)
- Durchführung (szenariospezifischer) sozialer Verwundbarkeitsanalysen basierend auf unterschiedlichen räumlichen Datensätzen
- Vergleich der Analyseergebnisse mit Einsatzaufkommen
Das bringst du mit:
- Derzeit als StudentIn in Rettungsingenieurwesen, (Geo)Informatik, Mathematik oder einem ähnlichen Studiengang eingeschrieben
- Grundkenntnisse in R (oder anderer Programmiersprache und Motivation sich in R einzuarbeiten)
- Grundkenntnisse in Arbeit mit Geodaten und statistischen Analysen
- Erfahrung mit der Analyse von sozialer Verwundbarkeit wünschenswert
- Arbeitserfahrung im BOS/Rettungsdienstkontext wünschenswert